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Kunst aus Rostock
Lappland 2009 und 2010

Jörg Sedl, Skilanglauf in Lappland, Wintertrecking mit Zelt und Pulka, Schlafen an den Hütten

Wintertrecking im März 2009

Wenn es für mich schon schwierig ist, jemanden für eine Wandertour im Herbst zu begeistern, so ist es gar unmöglich für den Winter. Darum ging es wieder allein hinauf nach Abisko und von dort in die Fjällregion im Süden. Dort sind die Wanderwege markiert und es gibt bewirtschaftete Hütten. Das erhöht die Überlebenschance. Unterwegs ist es auch in Seitentälern nicht ausgeschlossen, jemanden zu treffen. Im Unterschied zur letzten Tour nahm ich mir vor, an den Hütten zu zelten. Nicht nur wegen der Erfahrung, sondern gleichermaßen um die Übernachtungskosten zu drücken. Damit verdoppelte sich leider das Gewicht des Gepäcks, aber das meiste fand auf einer Minipulka Platz. Das Essen für die 12 Tage wurde nicht so bleischwer wie sonst, da es an den Hütten Knäckebrot, Schokolade und Margariene gibt. Die Tour sollte in Riksgränsen beginnen, doch da es bereits in Abisko stürmte und schneite, entschied ich mich dort bereits auszusteigen. Ein 10-tägiges Tief brachte 1 m Neuschnee und erhöhte Lawinengefahr. Der Campingplatz war völlig vereist und der Schnee weggeblasen - unmöglich ein Zelt aufzubauen, doch zwischen den Birken stand ein leerer und offener Schuppen. Der Sturm heulte. Am drauffolgenden Tag habe ich mir eine dritte Isomatte von einem Wanderer abgekauft. Das Wetter beruhigte sich und nachts gingen die Temperaturen auf bis -22°C runter. Eine Herausforderung für den Schlafsack. Das Wandern mit Schlitten erwies sich als erheblich langwieriger als gedacht und es war eine Schinderei die langen, steilen Anstiege im tiefen Schnee hochzukommen. Fälle wären angebracht. Rucksackschlepper beneiden Pulkazieher und letztere denken darüber nach, wie auf sie verzichtet werden kann. Die Lösung ist, weniger Gepäck für weniger Sicherheit und schlechteres Essen. Eine Hüttentour funktioniert prinzipiell auch mit einem Tagesrucksack, doch als mir einer erzählte, dass er sich auf den 24 km von Abiskojaure nach Unna Alakas wegen des Sturms drei mal eingraben musste, habe ich nun auch eine Lawinenschaufel.

Fazit: Jederzeit wieder
Weitere Infos und Bilder von früheren Touren aus der Zeit der analogen Fotografie stehen auf
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